Gasaustritt stellt Einsatzkräfte vor besondere Herausforderungen

Am 11. Dezember wurde die FF St. Marienkirchen kurz vor 09:00 Uhr telefonisch zu einem Gasaustritt alarmiert. Bei Bohrungsarbeiten in einem Einfamilienhaus wurde die Bodenplatte des Kellers durchdrungen und, obwohl sich keinerlei Gasleitungen in und um dem Haus befanden, strömte ein gasförmiges Medium mit Überdruck aus.
Nach mehreren Telefonaten mit Spezialisten von verschiedenen Institutionen durch den Einsatzleiter HBI Andreas Dopler, war noch immer nicht klar, woher in diesem Fall Gas ausströmen könnte. Nach Rücksprache mit dem OvD des Landesfeuerwehrkommandos wurden verschiedene Gasversorger hinzugezogen, welche dann entsprechende Messungen durchführen konnten. Diese Messungen ergaben, dass es sich um ein brennbares Gas handelte, welches sich als natürlich enstandenes Gas ergab, aber nicht zuordenbar war, um welche Art es sich definitv handelte.
Das Bohrloch wurde provisorisch verschlossen, bis sachkundige Organe des Landes OÖ das austretende Medium untersuchen und genauere Auskünfte gegeben werden können. Unsere Hauptaufgabe lag in der Absicherung der Einsatzstelle und der Bereitstellung des Brandschutzes.

Im Einsatz standen TLFA-4000/200, LFB-A2 und 8 Mann. Einsatzleiter war HBI Andreas Dopler. Nach über 2 Stunden konnte der Einsatz abgeschlossen werden.

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Verkehrsunfall auf der Daxberger Landesstraße

Am 16. November wurden wir kurz vor halb 10 zu Aufräumarbeiten nach einem Verkehrsunfall im "Einschnitt" alarmiert. 2 PKW's kollierdierten im Kreuzungsbereich, wobei ein Fahrzeug in ein Feld gegenüber geschleudert wurde.

Die Polizei war bereits mit der Aufnahme des Unfalls beschäftigt, somit lag unsere Hauptaufgabe in der Absicherung der Einsatzstelle. Der Verkehr wurde an der Unfallstelle wechselseitig vorbeigelotst. Die Lenker beider Fahrzeuge blieben zum Glück unverletzt, an beiden Fahrzeugen entstand enormer Sachschaden.

Nach der Reingung der Fahrbahn unterstützten wir die Abschleppdienste mittels Seilwinde bei den Bergearbeiten und rückten nach circa einer Stunde wieder ins Feuerwehrhaus ein.

Im Einsatz standen: LFB-A2, TLFA-4000 und 13 Mann, Einsatzleiter war HAW Martin Perfahl.

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Fahrzeugbergung im Polsenztal

Am 14. September wurde unsere Wehr abends telefonisch zu einer Fahrzeugbergung alarmiert. Ein beladener Sattelauflieger war mit einer Stütze im Boden versunken und drohte umzustürzen.
Kurzerhand wurde das Training zur Branddienstleistungsprüfung abgebrochen und in Richtung Einsatzort ausgerückt.
Mittels Seilwinde, Unterlegholz und Hebekissen wurde der Auflieger gesichert. Im Anschluss übernahm ein Bergeunternehmen die Bergung.
Die FF St. Marienkirchen stand ca. 2 Stunden mit 18 Mann, LFB-A2, TLFA-4000 und KDOF im Einsatz. Einsatzleiter war HBI Andreas Dopler.

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Fahrzeugbergung im "Einschnitt"

Am 20. August wurden wir kurz nach 23:00 Uhr zu einer Fahrzeugbergung nach Pernau alarmiert. Ein PKW war  von der Fahrbahn abgekommen und landete zwischen einigen Bäumen auf einer Böschung. Nach der Absicherung und Ausleuchtung der Einsatzstelle wurde eine Umleitung eingerichtet, da für die Bergemaßnahmen die Daxberger Landesstraße für ca. eine halbe Stunde gesperrt werden musste.
Mittels Seilwinde wurde das schwer beschädigte Fahrzeug wieder auf die Straße befördert und mit Rangierwägen in einer Busbucht abgestellt. Nach der Reinigung der Fahrbahn konnten wir nach ca. einer Stunde wieder einrücken.
Im Einsatz standen LFB-A2, TLFA-4000, LLFA, KDOF und 34 Mann.
Einsatzleiter war HBI Andreas Dopler.

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